Wie beeinflussen sich Menschen, aquatisches Leben und Wasserinfrastrukturen an der Mosel im Kontext des Anthropozäns gegenseitig? Rebekka Kanesu verbindet politische Ökologien des Wassers, neue Materialismen sowie mehr-als-menschliche Geographien und blickt auf materiell-diskursive Praktiken, die die Machtverhältnisse am grenzüberschreitenden Fluss prägen und mehr-als-menschliche Akteure marginalisieren. Dabei macht sie durch eine diffraktive Analyse Ambivalenzen und Widersprüche sichtbar, die Prozesse des spacetimemattering im Anthropozän prägen und neue Fragen nach einer mehr-als-menschlichen Gerechtigkeit in hydrosozialen Beziehungen aufwerfen.
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