Das Studienbuch informiert über die historischen Grundlagen des Privat- und Strafrechts im Kontext mit der politischen, ökonomischen und sozialen Geschichte. Die Wirkmacht von Ideen, Rechtssystemen und rechtsphilosophisch-ethischen Werthaltungen wird rechtsvergleichend kritisch analysiert und in ihrer Bedeutung für Methode, Dogmatik und Anwendung des geltenden Rechts dargestellt.
Schwerpunkte: - Römisches Recht als gesamteuropäische Kernrechtsordnung - Gelehrtes römisch-kanonisches Recht und Kritik des juristischen Humanismus - Prägung der Rechtskultur durch Naturrecht und Aufklärung ?Strafrechtstheorien und Ursachenforschung zur Kriminalität - Kodifikationen des Privat- und Strafrechts in Europa - Common Law und kontinentales Gesetzesrecht - Krisen im Rechtsstaat, Zivilisationsbruch und die Unrechtsbewältigung - Europäisierung, Ökonomisierung und Digitalisierung
Außerdem erschienen:
Eisenhardt, Deutsche Rechtsgeschichte, 7. A. 2019 Frotscher/Pieroth, Verfassungsgeschichte, 20. A. 2022
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